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Rat und Information

Hier finden Sie nützlichen Rat und Informationen über das Krankheitsbild Demenz, Angebote und Hilfen in Stuttgart sowie Tipps und Aufklärung zu weiteren wichtigen Themen wie Pflegeversicherung, rechtliche Fragen und vieles andere. Die meisten Informationen sind sowohl für Angehörige und Betroffene als auch für Fachleute und ehrenamtlich Tätige interessant. Informationen, die sich nur an Angehörige und Betroffene oder nur an Fachleute richten, finden Sie in den Unterseiten. Klicken Sie dazu links in der Seitenauswahl auf die entsprechende Seite.

 

Demenz Wegweiser Stuttgart (Stand April 2019)

Der Demenz Wegweiser Stuttgart informiert übersichtlich und detailliert über alle Angebote in Stuttgart für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Darüber hinaus sind in ihm grundlegende Information zur Pflegeversicherung, zu rechtlichen Fragen und zu technischen Hilfen im Alltag und bei der Pflege zu finden. Der Wegweiser enthält zudem die Adressen von wichtigen Anlaufstellen und Beratungsmöglichkeiten in Stuttgart. Diese Adressen finden Sie ebenso immer aktuell hier auf der Internetseite unter "Hilfreiche Adressen" – "Wichtige Anlaufstellen und Beratungsangebote in Stuttgart". Weitere Adressen finden Sie auf den anderen Unterseiten bei "Hilfreiche Adressen".

Titel „Demenz Wegweiser“

Den Wegweiser können Sie hier als pdf-Datei herunterladen:
Demenz Wegweiser Stuttgart

Der Wegweiser ist derzeit leider nicht gedruckt verfügbar.

(eine Aktualiserung des Wegweisers wird bald erfolgen)

 

Das Wichtigste über die Alzheimer-Krankheit und andere Demenzformen

Die Broschüre informiert kompakt und umfassend über die wichtigsten Erkenntnisse zu Demenzerkrankungen. Sie kann in gedruckter Form kostenlos bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft angefordert werden. Zudem können Sie sie hier als pdf-Datei herunterladen:

Demenz. Das Wichtigste

 

Ratgeberhefte zur Pflegeversicherung, zu finanziellen und zu rechtlichen Fragen bei Demenz

Die Ratgeberhefte erklären in verständlicher Form kurzgefasst wichtige Regelungen. Sie informieren über Leistungsansprüche und wie die Leistungen oder Vergünstigen zu erhalten sind. Alle drei Ratgeber sind auf dem Stand der gesetzlichen Regelungen von 2024.
Die Ratgeberhefte können auch gedruckt für drei bis vier Euro pro Exemplar plus Versandkosten angefordert werden bei: Fachberatung Demenz, Evangelische Gesellschaft, Büchsenstr. 34/36, 70174 Stuttgart.

Ratgeber zur Pflegeversicherung

Die 32-seitige Broschüre informiert über alle wichtigen Fragen zur Pflegeversicherung: Wie wird ein Antrag gestellt? Auf was ist bei der Begutachtung zu achten? Wie lässt sich prüfen, ob der Pflegegrad richtig eingeschätzt wurde? Was kann bei einer zu niedrigen Einschätzung des Pflegegrads getan werden? Welche Leistungen stehen zur Verfügung und wie kann man sie abrufen und einsetzen?
(Weitere spezielle Informationen und Tipps zur Pflegeversicherung wie zur Selbsteinschätzung des Pflegegrads und Widerspruchsbegründung sowie Pflegegradrechner finden Sie weiter unten).

Ratgeber zur Pflegeversicherung

Ratgeber zu rechtlichen Fragen

Die 16-seitige Broschüre informiert über alle wichtigen Fragen zur rechtlichen Vorsorge bei einer Demenzerkrankung sowie zu Themen wie Geschäftsfähigkeit, Versicherung und Haftung, Fahrtauglichkeit, rechtliche Vertretung bei Entscheidungsunfähigkeit, Informationspflichten bei medizinischer Behandlung, freiheitseinschränkende Maßnahmen und Patientenverfügung bei lebensverlängernden Maßnahmen.
Eine weitergehende Beratung und Unterstützung ist zum Beispiel bei Betreuungsvereinen und der Betreuungsbehörde in Stuttgart möglich.

Ratgeber zu rechtlichen Fragen

Ratgeber zu finanziellen Fragen – Schwerbehindertenausweis, Steuererleichterungen und Sozialhilfeleistungen

Demenzkranke Menschen haben bei auftretenden Gedächtnis- und Orientierungsproblemen Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis mit meist deutlich über 50 % Behinderungsgrad sowie auf die Merkzeichen G und B. Dies ermöglicht Vergünstigungen wie etwa eine fast kostenfreie Fahrt im Nahverkehr einschließlich einer Begleitperson. Leistungen der Hilfe zur Pflege im Rahmen des Sozialhilfegesetzes werden z. B. benötigt, wenn die Kosten des Pflegeheimaufenthalts nicht mehr selbst bezahlt werden können. Steuererleichterungen sind für alle wichtig, auch die Angehörigen, die eine Steuererklärung machen müssen (zunehmend auch für Rentner). Steuervergünstigungen richten sich oft nach dem Grad der Schwerbehinderung oder dem Pflegegrad. Die 16-seitige Broschüre informiert über Antragstellungen, Leistungsansprüche und Vergünstigungen.

Ratgeber zu finanziellen Fragen

Was dem zu Hause lebenden Partner finanziell bleibt, wenn sein Ehe- oder Lebenspartner ins Heim zieht und Rente oder Einkommen für die Heimkosten und das eigene Leben nicht ausreichen, dazu infomiert der folgende neunseitige Text mit konkreten Beispielen. Erläutert werden die genauen Regelungen für den Erhalt von Leistungen der Hilfe zur Pflege und auch, welches Wohneigentum nicht eingesetzt oder verkauft werden muss und was gegebenenfalls später aus dem Erbe zurückgezahlt werden muss.

Was bleibt finanziell bei Heimaufenthalt des Partners.pdf

Umgehen mit herausfordernden Verhaltensweisen

Eine Demenzerkrankung kann zeitweise dazu führen, dass Erkrankte durch das Erleben eigener Unzulänglichkeiten oder durch auftretende Ängste angespannt sind oder schnell gereizt reagieren. Auch kann es zu ungesteuerten Aggressionen kommen oder zu Rückzug und depressiven Verstimmungen. Der folgende Text informiert über mögliche Ursachen für die emotionalen Reaktionen, gibt Tipps zur Entlastung und Erleichterung für Betreuende und zeigt Hilfen für Betroffene auf.

Umgang mit herausforderndem Verhalten

 

Unterstützende Technik und Hilfsmittel im täglichen Leben und bei der Pflege

Viele technische und praktische Hilfsmittel werden in dem umfangreichen über fünfzigseitigen Text dargestellt und beschrieben. Der Text enthält auch Abbildungen von konkreten Produkten und gibt mögliche Bezugsquellen an. Sofern die Pflegekasse oder Krankenkasse Kosten übernimmt, wird darauf hingewiesen. Die Hilfsmittel sollen die Lebensqualität verbessern, Sicherheit und Selbständigkeit erhöhen und körperliche Belastungen vermindern. Eine weitergehende spezielle Beratung ist in guten Sanitätshäusern mit zum Teil spezialisiert ausgebildeten und geschulten Beratern möglich. Auch die "Wohnberatung des DRK" bietet nicht nur beim Wohnungsumbau, sondern auch zu vielen Hilfsmitteln eine Beratung an.

Technische Hilfen bei Demenz

Weitergehende Informationen zur Pflegeversicherung

Die folgende Präsentation enthält viele Schaubilder und kurzgefasste übersichtliche Informationen:

Präsentation zur Pflegeversicherung mit Schaubildern und Tabellen

Ergänzend dazu informieren die folgenden Tabellen über bestimmte Leistungen und deren Einsatzmöglichkeiten. (Die Tabellen sind auch in der obigen Präsentation enthalten).

Übersicht zu Pflegeversicherungsleistungen

Einsatzmöglichkeiten von Pflegeversicherungsleistungen

Tagespflege Kosten und Leistungen

Pflegedienst Kosten und Leistungen

Kurzzeitpflegeleistung und Verhinderungspflege


Der folgende Text informiert darüber wie Gutachter bei der Begutachtung zur Pflegeeinstufung vorgehen, welche Daten sie erheben und wie sie diese verwerten.

Ablauf bei der Begutachtung


Der folgende Einschätzungsbogen zum Ankreuzen ermöglicht einen Vergleich der Einschätzungen durch die Begutachtung mit eigenen Einschätzungen. Anhand des Gutachtens, das von der Pflegekasse zugesandt wird und diesem Bogen kann genau vergleichen und erkennen bei welchen Einschätzungen Gutachter von den eigenen Einschätzungen und Erfahrungen aus dem Kontakt mit dem demenzkranken Angehörigen abweichen. Die ermöglicht es einen Widerspruch gegen eine zu niedrige Einstufung gut zu begründen. Ein gut begründeter Widerspruch ist fast immer erfolgreich und kann durch einen höheren Pflegegrad zu Leistungsverbesserungen führen.

Einschätzungsbogen zur Pflegeeinstufung

Rechentabelle zur Bestimmung des Pflegegrads
Möchte man sehen, ob die eigenen Einschätzungen zu einem höheren Pflegerad führen als der, der sich aufgrund der Begutachtung ergeben hat, kann man das sehr gut mit Hilfe eines Pflegegradrechners feststellen. Hierzu gibt man die Einschätzungen, die sich z.B. im zuvor beschriebenen Einschätzungsbogen ergeben haben, einfach in den Rechner ein. Dieser berechnet dann noch den offiziellen Berechnungsregeln den sich ergebenden Pflegegrad.
So kann man schon im Vorfeld sehen, ob sich ein Widerspruch lohnt und zu einem höheren Pflegegrad führt.

Mit der einfach zu benutzenden Rechentabelle des VdK in Form einer pdf-Datei geht das sehr gut. Diese kann leicht an jedem PC ausgefüllt werden:

Link zum Pflegegradrechner des VdK

Mit der folgenden Exceltabelle kann man auch durch einfaches Ankreuzen den Pflegegrad selbst einschätzen. Die Tabelle enthält zu jedem der über 60 Einschätzungskriterien die genaue Erläuterung aus den Begutachtungsrichtlinien.

Pflegegradrechner Exceltabelle

Pflegegradrechner Exceltabelle - ein Klick
(Rechentabelle wie oben, jedoch genügt zum Ankreuzen ein Klick auf die Bewertung. Es muss dazu in Excel bei Datei / Optionen im Sicherheitscenter „Alle Makros mit Benachrichtigung deaktivieren“ eingestellt sein. Beim Öffnen der Datei dann das Makro zulassen.)

Berechnungshilfen für Leistungen der Pflegeversicherung
Solange demenzkranke Menschen zu Hause leben gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Pflegeversicherungsleistungen, die genutzt werden können und teils wenig bekannt sind. Im "Ratgeber zur Pflegeversicherung" (siehe oben) werden diese Leistungen erläutert. Um sie gut einsetzen zu können und den Überblick über verbrauchte und noch nicht genutzte Leistungen zu behalten, helfen die folgenden Rechentabellen im Excel-Format. Auf dem Computer muss das Programm Excel oder eine andere Tabellenkalkulation installiert sein (z.B. LibreOffice als kostenlose Alternative). Sobald Sie die Datei öffnen, hilft Ihnen eine Anleitung dabei, mit den Rechentabellen umzugehen.

Berechnung individueller Leistungen und Kosten:
Pflegeversicherungs-Rechner

Monatliche Leistungen und Kosten nur beim Entlastungsbetrag (§ 45b) und bei Verhinderungspflegeleistungen (§ 39):

Rechner Verhinderungspflege-Entlastungsbetrag

Leistungen und Kosten einer Tagespflege (§ 41)

Tagespflegerechner

 

Leistungszuschlag bei längerem Aufenthalt im Pflegeheim
Seit 2022 erhalten alle Bewohner in Pflegeheimen (stationäre Pflege) zusätzliche finanzielle Leistungen der Pflegeversicherung ab Pflegegrad 2. Die Leistung nimmt mit der Dauer des Aufenthalts zu und beträgt im ersten Jahr 15% und ab dem vierten Jahr 75% der selbst getragenen pflegebedingten Kosten (pflegebedingter Eigenanteil). Beispielhaft berechnet wird das in der Tabelle Übersicht zu Pflegeversicherungsleistungen. Mit der folgenden Exceltabelle kann der Leistungszuschlag für Pflegeeinrichtungen mit unterschiedlichen Kostensätzen individuell berechnet werden. Damit können die verbleibenden Kosten eines Aufenthalts im Pflegeheim genau berechnet werden.

› Leistungszuschlag berechnen

 

Rat und Information speziell für Angehörige und Betroffene

Hier finden Sie Informationen, die speziell für Angehörige und Betroffene interessant sind.

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Finanzielle Tipps

Hier finden Sie aktuelle finanzielle Tipps und Hinweise aus der Rubrik "Aktuelles".

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Pflegeversicherung Tipps

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Rechtliche Tipps

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Diverse Themen / Tipps

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