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26.05.2015

Aktivitäten in Stuttgarter Stadtteilen

Die derzeit umfangreichste Initiative findet in Bad Cannstatt statt. Unterstützt durch Stiftungen konnte für zwei Jahre eine Teilzeitstelle zur Projektkoordination durch den Caritasverband eingerichtet werden. Tatkräftige Mithilfe erfolgt auch durch den zuständigen Bezirksvorsteher. Nach einer Auftaktveranstaltung am 4.11.14 im Kursaal bildeten sich Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themenbereichen. Mitarbeiter aus unterschiedlichsten Institutionen sowie Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtbezirk sind dort aktiv und haben bereits vielerlei Ideen enwickelt. Nach und nach kommt es nun zu Konkretisierungen und Umsetzungsschritten in bestimmten Gebieten des Stadtbezirks. Einen Einblick in die Vielfalt der Ideen bietet die schriftliche Zusammenfassung einer der letzten Zusammenkünfte, die Sie hier finden: Zusammenfassung Cannstatt

Die derzeit jüngste Initiative hat sich im Stadtgebiet Vaihingen/Möhringen entwickelt. Auf Initiative der dortigen GerBera-Beratungsstelle trafen sich dort inzwischen mehrfach über 20 interessierte Akteure aus den beiden Stadtbezirken. Auch hier sind viele Dienste und Einrichtungen beteiligt. Gemeinsam hat man sich zur Durchführung einer Kampagne mit vielen Einzelveranstaltungen von Ende Februar bis Mitte Mai 2016 entschieden. Bunt und vielfältig sollen die Veranstaltungen sein. Von Kunst und Kultur über Kochen, Tanz, Gymnastik bis zu informativen Vorträgen soll von allem was dabei sein.

Die bisher nachhaltigste Initiative ist wohl die Demenzinitiative in Stuttgart-West. Nach einem Auftakt mit vielen Veranstaltungen gemeinsam mit Botnang in 2009 hat sich eine feste Gruppe von etwa 10 Fachdienstmitarbeitern gebildet, die jährlich zwei Wohlfühlnachmittage im Stadtteil für Betroffene und Angehörige durchführen und zudem immer wieder gemeinsam Veranstaltungen planen. Die nächste steht am 14. Juli im Bürgerzentrum West an (Hinweis folgt).

Weiterhin aktiv ist man auch gemeinsam im Netzwerk Demenz in Stuttgart-Ost. Dort haben sich vor allem Tanzcafé-Veranstaltungen an wechselnden Orten im Stadtteil verstetigt, zu denen insbesondere auch Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen eingeladen werden. Auch ein weiteres Theaterspiel mit Beteilgung von Demenzbetroffenen ist geplant. In Degerloch hat sich vor allem das „Offene Atelier“ für Künstlerisches Arbeiten für Menschen mit und ohne Demenz nach der Kampagne im Jahr 2012 etabliert. In Feuerbach hat sich aus der Kampagne vor einigen Jahren das Tanzcafé erhalten, das vom Richard-Bürger-Heim organisiert und gemeinsam mit anderen Pflegeheimen ein- bis zweimal im Jahr durchgeführt wird.

Ebenfalls stadtteilorientiert tätig ist nach wie vor der Verein "Besuch im Anderland". Insgesamt sieben Partnerschaften zwischen Grundschulen und Pflegeheimen konnten Wolfgang Strobel und die engagierten Mitglieder des Vereins inzwischen in Stuttgart in Gang bringen. Grundschüler werden gezielt auf Begegnungen mit demenzkranken Menschen in den Einrichtungen vorbereitet und bei den Besuchen in kleinen Gruppen begleitet.

Informationen zu den weiter zurückliegenden Veranstaltungsreihen finden Sie nach wie vor in unserem "Werkzeugkasten" im Archiv.

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